Die Geschichte der Stadt

Während die Stadt erst im Jahre 2007 ihr 100jähriges Bestehen feierte, blickt die Region Cuxhaven auf eine lange Besiedlungszeit zurück. Ausgrabungen und weitere Funde belegen, dass in der Region zwischen Wurster Land und Land Hadeln bereits seit tausenden von Jahren Menschen leben.

Rund um das Stadtgebiet findet man auch heute noch zahlreiche Spuren der frühen Siedler, etwa die teilweise weithin sichtbaren Hügelgräber. Die Entstehungszeit einzelner Gräber wird auf 3000 bis 4000 Jahre v. Chr. zurückdatiert.

Die Geschichte des Schlosses Ritzebüttel erscheint dagegen fast noch jung. 1394 wurde es von den Herren Lappe an die Freie und Hansestadt Hamburg abgetreten und ist bis heute ein zentraler Punkt innerhalb der Stadt, auch wenn der Fleck, nach dem es seinen Namen erhielt, ursprünglich Ritzebüttel hieß.

Erst nachdem im Jahr 1872 aus dem Örtchen Ritzebüttel und der Hafensiedlung Cuxhaven die Landgemeinde Cuxhaven gegründet wurde, war der Weg zur Stadt geebnet. Mit der Eingemeindung des Stadtteils Döse und dem Erreichen einer zwingend benötigten Einwohnerzahl von 10 000 wurde Cuxhaven 1907 endlich das Stadtrecht verliehen.

Heute gilt Cuxhaven als das größte Nordseeheilbad Deutschlands und hat mittlerweile fast 50.000 Einwohner.

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